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1.319 € |
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+2,02 % |
27.04/17:35 |
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WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007030009 |
703000 |
- € |
- € |
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Rheinmetall kündigt Maßnahmen im Automotive-Bereich an 05.12.2008
aktiencheck.de
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Rheinmetall AG (ISIN DE0007030009 / WKN 703000) reagiert auf die Krise der Automobilindustrie mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket in diesem Geschäftsbereich.
Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung des im MDAX notierten Konzerns hervorgeht, sollen die bereits vereinbarten Restrukturierungen an deutschen Standorten im Geschäftsbereich Automotive beschleunigt umgesetzt werden. Davon sind den Angaben zufolge bis Anfang 2010 rund 250 Mitarbeiter betroffen. Bereits in den vergangenen zwei Monaten hat sich der Unternehmensbereich von mehr als 500 Leiharbeitnehmern und befristet Beschäftigten getrennt.
Weitere Maßnahmen beinhalten den Ausbau der jetzt anstehenden Werksferien durch den Abbau von Arbeitszeitkonten und Urlaubansprüchen auf teilweise bis zu vier Wochen. Außerdem ist den Angaben zufolge an nahezu allen deutschen Automotive-Standorten für das erste Halbjahr 2009 Kurzarbeit vorgesehen. Daneben arbeitet der Konzern im Bereich Automotive zur Absicherung der positiven Marge und zur Verbesserung der Ergebnisse gegenwärtig an einem Programm zur weiteren Absenkung der Fixkosten um 50 Mio. Euro.
"Wir wollen und werden aus dieser Krise gestärkt hervorgehen", betont der Vorstandsvorsitzende Klaus Eberhardt. "Wenn es dazu notwendig ist, Produkte oder einzelne Geschäftsfelder mit niedrigen Margen aufzugeben, werden wir dies beschleunigt anpacken. Wenn es sich als richtig erweisen sollte, die internationale Werks- und Standortstruktur schneller und nachhaltiger zu verändern als bisher vorgesehen, werden wir dies ebenfalls tun."
Im Bereich Automotive rechnet Rheinmetall im laufenden Geschäftsjahr mit einem Umsatz von rund 2,1 Mrd. Euro. Davon entfallen etwa 0,4 Mrd. Euro auf das nach wie vor stabile Nicht-OEM-Geschäft, insbesondere auch auf den krisenbedingt eher wachsenden After-Market-Bereich. Rund 1,7 Mrd. Euro werden im Seriengeschäft mit Pkw- und Lkw-Produzenten erwirtschaftet, teilte der Konzern weiter mit.
Für den Defence-Bereich, der nach den aktuellen Prognosen im laufenden Geschäftsjahr knapp drei Viertel zum Konzernergebnis beisteuert, erwartet Rheinmetall auch in Zukunft ein deutliches Wachstum bei hoher Profitabilität.
Die Aktie von Rheinmetall notiert aktuell mit einem Plus von 0,33 Prozent bei 18,17 Euro. (05.12.2008/ac/n/d)
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